Wie kann man am besten Sterne beobachten?

Das Beobachten der Sterne ist sehr reizvoll, aber dennoch nicht immer einfach. Dabei gibt es einige Punkte die unbedingt zu beachten sind, damit das Beobachten auch ohne Schwierigkeiten verlaufen kann. Beispielsweise spielen hier die Kenntnisse, Jahreszeiten aber auch ein gutes Teleskop eine große Rolle. Im Folgenden fünf wertvollsten Tipps, wie man am besten Sterne beobachtet:

Tipp 1: Jahreszeiten können das Beobachten der Sterne beeinflussen

Jede Jahreszeit bietet den Beobachtern eine andere Sternkonstellation an.

  • Sommer: Im Sommer beispielsweise lassen sich die Sterne gut beobachten, da zu dieser Jahreszeit das Sommerdreieck gebildet wird. Die Sterne Wega, Deneb und Leier sind dann gut sichtbar.
  • Frühling: Im Frühling hingegen kann das Frühlingsdreieck im Nachthimmel beobachtet werden. Besonders die Sterne Arcturus, Spica und Regulus können gesichtet werden.
  • Herbst: Zu dieser Jahreszeit können die Sterne Scheat, Markab, Sirrah und Algenib beobachtet werden.
  • Winter: Wer im Winter auf Beobachtungstour geht und nichts gegen Kälte hat, der kann das Wintersechseck beobachten. Das Sechseck wird mit den Sternen Aldebaran, Sirius, Capella, Riegel, Pollux und Prokyon gebildet. Im Winter sind darüber hinaus die Nächte länger und dunkler.

Tipp 2: zeitliche Einflüsse

Bei der Beobachtung der Sterne am Himmel spielen neben den Jahreszeiten genauso weitere Zeitfaktoren eine wichtige Rolle. Vor allem ist dann auf ein schönes Wetter zu achten, wenn die Beobachtungstour unter dem freien Himmel stattfindet. Außerdem ist der Himmel sehr trüb und eine klare Sicht am Himmel ist nicht gegeben, wenn die Dunst aufzieht. Bei einer klaren Nacht hingegen ist eine gute Sicht der Sterne garantiert. Des Weiteren kann hier das Flackern und Flimmern der Sterne besonders gut beobachtet werden. Wenn die Luftschlieren bewegt werden, dann können die Strahlen verschieden stark beeinflusst werden und das führt dazu, dass ein Stern in vielen unterschiedlichen Farben leuchtet. Ein weiterer Einfluss der bei einer Beobachtungstour der Sterne zu beachten wäre ist, zu beobachten, wann die Sonne an dem Tag untergehen wird. Ein weiterer Faktor ist zu beobachten, wie und wann der Mond am Himmel leuchtet.

Tipp 3: Der ideale Standort bei Beobachtung der Sterne

Für die ideale Beobachtungstour ist eine Stadt nicht ganz geeignet. Die künstlichen Lichtquellen können den nächtlichen Himmel aufhellen und damit eine Verschmutzung bewirken. In den Großstädten ist eine solche Verschmutzung viel höher als auf dem Land oder in einer kleineren Stadt. Wer auf dem Land wohnt, der kann von einer perfekten Sternbeobachtung ausgehen. Sternliebhaber haben aber kein Problem, wenn sie aus einer Großstadt auf dem Land herausfahren müssen, weil die Freude auf die Sternbeobachtung groß ist.

Tipp 4: Sterne mit bloßem Auge beobachten

Wer die Sterne am Himmel mit bloßem Auge beobachtet, der trainiert zugleich sich ohne Karte am Nachthimmel zu orientieren. Mit etwas Übung kann man schnell Fortschritte machen. Des Weiteren erzielt man schneller Fortschritte, wenn man regelmäßig Ausflüge macht. Selbst als Anfänger können einige Sternbilder mit bloßem Auge beobachtet werden. Die Sternbeobachtung der jeweiligen Sternbilder hängt von den Jahreszeiten ab. An einem Himmel sind ungefähr 6.000 Sterne zu sehen. Davon können mit bloßem Auge etwa bis zu 3.000 Sterne betrachtet werden.

Tipp 5: Beobachtung mit einem Teleskop

Teleskope gibt es in diversen Größen, Ausführungen und Systemen. Vor allem bei Anfängern ist es nicht einfach das richtige Modell auszusuchen. Wer sich als
Anfänger ein Teleskop kaufen möchte, der sollte für den Anfang am besten einen leichteren und kleineren Linsen-Teleskop in Betracht ziehen. Die größeren Modelle sind eher für fortgeschrittene Beobachter gedacht. Bei solchen Modellen ist für eine reibungslose Handhabung etwas Erfahrung erforderlich. Nichtsdestotrotz kann sowohl das kleine Spiegelteleskop als auch das Linsenteleskop ziemlich einfach und schnell im Garten aufgebaut werden.